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Johann Joachim Winckelmanns Wirken auf Schloss Nöthnitz und in Dresden

<p "="">Klaus-Werner Haupt

Nach rastlosen Jahren findet Johann Joachim Winckelmann auf dem nahe Dresden gelegenen Schloss Nöthnitz eine Anstellung als Bibliothekar. Die bünausche Bibliothek und die Kunstsammlungen der nahen Residenzstadt ermöglichen Kontakte mit namhaften Gelehrten. In ihrem Kreise erwirbt der Dreißigjährige das Rüstzeug für seine wissenschaftliche Karriere. Sein epochales Werk „Gedancken über die Nachahmung der Griechischen Werke in der Mahlerey und Bildhauer-Kunst“ (1755) lenkt den Blick auf die Kunstsammlungen Augusts III. und ebnet den Weg nach Rom.

Winckelmanns Briefe, von denen mehr als fünfzig aus den sächsischen Jahren überliefert sind, lassen seinen Karrieresprung, aber auch seine persönlichen Nöte vor unseren Augen lebendig werden. Zwei Gastbeiträge über die jüngere Geschichte des Schlosses und die Visionen der Freunde Schloss Nöthnitz e. V. runden den Jubiläumsband ab.

Unger, Ulrike

Unger, Ulrike

Die Autorin wurde in den frühen achtziger Jahren in einer Thüringer Kleinstadt geboren. Schon als Kind war sie begeistert von den hohen, vollen Bücherregalen des Vaters, dieser vermittelte ihr auch die Freude an Literatur und Schreiben. Nach Ausbildung und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nahm der Wunsch, sich vertiefter mit der Sprache zu beschäftigen immer mehr Form an. So entschied sie sich schließlich für ein Studium der Germanistik, Philosophie, Literatur, Kunst und Kultur an der Jenaer Universität. Nach der Hochschule entschloss sie sich 2012 für ein dreimonatiges Praktikum im Bertuch-Verlag.
Ihre Freizeit widmet sie mit Vorliebe der Fotografie und langen ausschweifenden Streifzügen durch Wald und Feld.
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