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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Lincke, Dietrich

Lincke, Dietrich

Der gebürtige Berliner trat nach dem Jurastudium in den Diplomatischen Dienst ein. Dort war er in mehreren Funktionen und an vielen Orten, zuletzt in Rom als deutscher Botschafter bei der Welternährungsorganisation (FAO) tätig. Seit seiner Pensionierung lebt Lincke wieder in Berlin. Er ist Vorsitzender des Kuratoriums der Trägerwerke Soziale Dienste und Vorstandsmitglied der deutschen Matt Lamb-Gesellschaft

Als Mitarbeiter des Auswärtigen Amts hat er Hermann Josef Abs noch kennengelernt. Später war er auch zeitweilig mit der Anwendung des Londoner Schuldenabkommens befasst.

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